Senat

Der Senat übernimmt Verantwortung für die Gesamtheit der Hochschule. Die Aufgaben des Senats umfassen im Wesentlichen fachliche Angelegenheiten, insbesondere beschließt er die Studien- und Prüfungsordnungen der Hochschule. Außerdem gibt der Senat Stellungnahmen zu Berufungsvorschlägen ab.

 

(1) Der Senat ist zuständig für:
 1.   die Beschlussfassung über Ordnungen der Hochschule nach § 13 Abs. 3,
 2.   die Erteilung des Einvernehmens zum Wahlvorschlag des Hochschulrates
       für die Wahl des Rektors,
 3.   die Beantragung der Abwahl des Rektors beim Erweiterten Senat,
 4.   die Wahl und Abwahl der Prorektoren,
 5.   die Stellungnahmen zu Vorschlägen des Rektors für die Bestellung
       des Kanzlers,
 6.   die Vorschläge für die Berufung von Mitgliedern des Hochschulrates,
 7.   die Stellungnahme zum Wirtschaftsplanentwurf,
 8.   die Stellungnahmen zu allen wissenschaftlichen und künstlerischen
       Angelegenheiten, die nicht nur ein Fakultät betreffen,
 9.   die Stellungnahme zu Studien- und Prüfungsordnungen nach
        § 13 Abs. 4 Satz 2,
10.  Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung in Angelegenheiten
        der Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses,
11.  Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung in Angelegenheiten der
        Lehre, Forschung oder Kunst, soweit diese nicht nur ein Fakultät betreffen,
12.  die Festlegung der von der Hochschule zu vergebenden Hochschulgrade
        nach § 39,
13.  die Aufstellung von Grundsätzen für die Evaluation der Lehre,
14.  die Wahl und Bestellung von Beauftragten der Hochschule;
        § 83 Abs. 3 Satz 2 und 3 sowie § 88 Abs. 4 Satz 5 bleiben unberührt,
15.  die Formulierung von Grundsätzen der Organisation des
        Lehr- und Studienbetriebes,
16.  die Stellungnahme zur Festlegung des Fächer- und Studienangebotes
        durch das Rektorat,
17.  die Stellungnahme zur Stellenausstattung der Fakultäten,
18.  die Beschlussfassung über die Entwicklungsplanung der Hochschule,
19.  die Stellungnahme zum Tätigkeitsbericht des Gleichstellungsbeauftragten,
20.  die Stellungnahme zum Jahresbericht des Studentenwerkes.

Näheres zu den Nummern 10 und 11 kann die Grundordnung regeln.

 
(2) Der Senat hat bis zu 21 stimmberechtigte Mitglieder (Senatoren).
Sie sind gewählte Vertreter jeder Mitgliedergruppe nach § 50 Abs. 1. Die Zahl und die Verteilung der Sitze auf die Mitgliedergruppen bestimmt die Grundordnung. Für die Hochschullehrer sind so viele Sitze vorzusehen, dass sie über die Mehrheit von einem Sitz verfügen.

Juniorprofessoren sollen angemessen vertreten sein. Der Rektor, die Prorektoren, der Kanzler, die Dekane und der Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule gehören dem Senat nur mit beratender Stimme an. Ein stimmberechtigtes Mitglied des Senates kann nicht auch zum Dekan, Rektor oder Prorektor gewählt oder zum Kanzler bestellt werden.


(3) Der Rektor bereitet die Sitzungen des Senates und seiner Kommissionen vor und führt den Vorsitz im Senat. Der Senat kann zur Vorbereitung seiner Entscheidungen Kommissionen und Beauftragte einsetzen.


(4) Beschlüsse in Angelegenheiten der Studienorganisation bedürfen der Zustimmung der Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Studentenvertreter, andernfalls der Zustimmung von zwei Dritteln der stimmberechtigten Mitglieder.


(5) Das Rektorat und der Hochschulrat haben dem Senat auf Anordnung in schriftlicher Form über alle Angelegenheiten der Hochschule zu berichten.